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Ausstellungsarchiv

2022

VERTIGO. VERA LOSSAU

Eine Ausstellung des Niederrheinischen Kunstvereins im Städtischen Museum Wesel
14.August - 25. September 2022


Ausstellung von Vera Lossau (*1976).
Gefördert im Rahmen des Programms Neustart Kultur durch die Stiftung Kunstfonds.

   
   
   

 


    

© Städtisches Museum Wesel / Lars Breuer, 2022
LARS BREUER. STORIES
30. April - 3. Juli 2022
 

In seinen für das Städtischen Museum geschaffen Werken arbeitet Lars Breuer mit der Funktion und der integrativen Nutzung des Kulturzentrums, in dem sich das Museum befindet. Seine Werke sind immer auf den Raum bezogen und definieren ihn inhaltlich und gestalterisch mit einer eigens entworfenen Typografie neu. Der Ausstellungsraum fungiert hier nicht nur als Bühne für Kunst, er wird selbst Teil des Kunstwerks. Lars Breuer verweist somit nicht nur auf den Ort und reflektiert seine Funktion, sondern verknüpft immer auch kunsthistorische sowie literarische Bezugspunkte.

Die Arbeiten in der Ausstellung erscheinen zunächst abstrakt, wie ein komplexes Ornament. Dabei zieht sich die Wandmalerei über die gesamte Außenwand und scheint gleichzeitig die innenliegende »Schatzkammer« aufzulösen. Der harte Kontrast in schwarz/weiß auf der einen Seite findet ein Gegenüber in einer facettenreichen schimmernden Oberfläche. Die scharfkantigen Flächen entwickeln sich hier eher aus Nuancen. Das extreme Format und die konstruierte Schrift erschweren zudem die Lesbarkeit. Die inhärente Dynamik der Malerei ermuntert zur Bewegung durch den Raum – erst auf diese Weise erschließen sich die Schriftzüge an den Wänden.

Das Wort »Geschichte(n)« verbindet die Sätze, taucht aber in unterschiedlichen Bedeutungen auf und verweist sowohl auf die Zukunft als auch auf die Vergangenheit. Die inhaltlichen Bezüge bleiben aber bewusst offen und assoziativ, so dass jede*r Betrachter*in eine eigene, individuelle Interpretation je nach Kenntnis, Profession oder Herkunft möglich ist. Der Ort, der auch Bibliothek und Theater ist, seine Geschichte und Funktion, bietet dabei lediglich eine Interpretationsmöglichkeit. Das Changieren zwischen formaler Strenge und schimmernden Nuancen aus Gold und zwischen dem Sinn des Wortes »Geschichte(n)« im Kontext des Ortes eröffnen einen mit neuer und individueller Bedeutung gefüllten Raum im Raum für jede*n Besucher*in.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.
  
  


    

Blick in die Ausstellung
Forever War
Eine Ausstellung des Niederrheinischen Kunstvereins e. V. im Städtischen Museum Wesel
20. Februar – 3. April 2022
 

Kooperationsprojekt mit ACEC Apeldoorn
 

Beteiligte Künstler*innen:

Peter Clouth aus Düsseldorf, Dirk Knickhoff aus Kleve,

Anke Land (Kuratorin) und Pier Pennings aus Apeldoorn

2021

Malerei feiern
Eine Ausstellung des Niederrheinischen Kunstvereins e. V. im Städtischen Museum Wesel
05.09. - 17.10 2021
 

Anna Aßmann, Oberhausen; Monika Buchen, Kleve; Pius Fox, Berlin; Sigurt Gottwein, Rees; Franz Joseph van der Grinten, Bedburg-Hau (1933-2020); Horst Keining, Düsseldorf; Gabriele Langendorf, Saarbrücken; Sigrid von Lintig, Aachen; Elisabeth Schink, Kleve; Marena Seeling, Nimwegen; Daniel Schubert, Düsseldorf; Evelina Velkaite, Kaarst

 
 


   

Ein Gemälde von Melissa Blau mit dem Titel Zuiderzee aus dem Jahr 2019.
Melissa Blau, Zuiderzee, 2019
© Melissa Blau 2021
SCRAPS OF THE UNTAINTED SKY

Melissa Blau
B A Briggs
Rike Droescher
Yoora Park

9. Juli – 22. August 2021

 

In der Ausstellung „SCRAPS OF THE UNTAINTED SKY“ verwandeln vier junge Künstler*innen den Ausstellungsraum und schaffen mit künstlerischen Mitteln eine ungewöhnliche und sensorische Atmosphäre. Dabei spielen Sound, atmosphärische Effekte und Haptik eine große Rolle.

Melissa Blau zeigt klassische Malerei, Brian A. Briggs und Yoora Park arbeiten im Medium Sound, Lichtinstallation und Video und Rike Droescher zeigt Körperfragmente aus Stoff.

Dabei haben sich die jungen Künstler*innen – bezugnehmend auf die eigenwillige Architektur des Ausstellungsraumes und die aktuelle Pandemiesituation – von einer Sci-Fi Kurzgeschichte von Edward M. Forster aus dem Jahr 1909 inspirieren lassen. Die Kurzgeschichte „The Machine Stops“ beschreibt auf eindrückliche Weise ein durch Medialität geprägtes Verständnis von Realität, das schon Anfang des letzten Jahrhunderts unsere heutige Informationsgesellschaft vorwegnimmt und besonders während der aktuellen Coronapandemie virulente Themen behandelt: die Isolation des Individuums, das Fehlen von Begegnungen und realen Berührungen sowie den rein virtuell stattfindenden sozialen Austausch.

Die Ausstellung ist Auftakt einer programmatischen Ausstellungsreihe junger Kunst im Städtischen Museum. In wechselnden Konstellationen und künstlerischen Medien präsentiert das Städtische Museum Wesel in dieser Reihe Positionen zeitgenössischer Kunst, die auf ganz unterschiedliche Weise aktuelle Fragen an die Kunst selbst, ihre museale Präsentation und gesellschaftliche Relevanz stellen.

  


   

Philipp Valenta: credo - credis – CREDIT
Eine Ausstellung des Niederrheinischen Kunstvereins e. V. im Städtischen Museum Wesel
21.03. - 9.05.2021
 

Die Ausstellung fand sowohl in der Galerie im Centrum als auch im Willibrordi-Dom in Wesel statt.

2020

Riki Mijling und Brigitte Gmachreich-Jünemann: rostrot und mondweiß
Eine Ausstellung des Niederrheinischen Kunstvereins e. V. im Städtischen Museum Wesel
26.10. - 06.12.2020


Ein Dialog zwischen Grafik und Stahlskulpturen, der sowohl im Centrum als auch im Willibrordi-Dom stattfand.

    


   

Kuno Lange. Lange Weile – Lange nicht gesehen
30.8. – 11.10.2020


Im Zeitraum von 1979 bis 1999 lebte und wirkte der Bildhauer und Maler Kuno Lange im Raum Wesel und Hamminkeln. Zahlreiche Werke im öffentlichen Raum wurden in dieser Zeit von ihm geschaffen. Seit Herbst 2018 lehrt er zudem als Gastdozent an der Musik- und Kunstschule Wesel.

Das Städtische Museum Wesel zeigt nun seine Werke in einer großen Einzelausstellung. Ein Teil davon ist dem Dialog mit Objekten seiner Weseler Schüler gewidmet.