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Tag der Begegnungen – Ehrenamtliche aus Wesel übernehmen „Patenschaften“ für geflüchtete Menschen aus der Ukraine

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp (5. v. l.) begrüßte die ehrenamtlichen Helfer*innen, die geflüchteten Menschen aus der Ukraine sowie die Vertreter*innen der Kirchengemeinden an der Rundsporthalle am Samstag, 23. April 2022. Zeitgleich begrüßte Sozialdezernent Rainer Benien die ehrenamtlichen Helfer*innen an der Hansaringschule.
Bürgermeisterin Ulrike Westkamp (5. v. l.) begrüßte die ehrenamtlichen Helfer*innen, die geflüchteten Menschen aus der Ukraine sowie die Vertreter*innen der Kirchengemeinden an der Rundsporthalle am Samstag, 23. April 2022. Zeitgleich begrüßte Sozialdezernent Rainer Benien die ehrenamtlichen Helfer*innen an der Hansaringschule.

Die Bilder des Krieges aus der Ukraine erschüttern die Welt. Aus der Ukraine selbst fliehen zahlreiche Menschen vor dem Blutvergießen. Inzwischen haben über 350 Menschen aus der Ukraine Zuflucht auch in Wesel gefunden. Um die Menschen in einen halbwegs „normalen“ Alltag zu integrieren, haben sich zahlreiche ehrenamtliche Helfer*innen bereit erklärt, die geflüchteten Menschen „an die Hand zu nehmen“. Am vergangenen Samstag, 23. April 2022, haben sich erstmals die Helfer*innen und geflüchteten Menschen bei einem gemeinsamen Nachmittag unter dem Credo „Tag der Begegnungen“ getroffen. Begrüßt wurden die Ehrenamtlichen und geflüchteten Menschen an der Rundsporthalle von der Bürgermeisterin Ulrike Westkamp sowie an der Unterkunft „Hansaringschule“ von dem Beigeordneten Rainer Benien. In ihren Grußworten bedankten sich beide für die Bereitschaft, sich für die geflüchteten Menschen zu engagieren. Zudem dankten sie auch den zahlreichen Helfer*innen der Institutionen und Gruppen, die in den vergangenen Wochen die Stadt Wesel tatkräftig bei der Unterbringung und Registrierung der Menschen geholfen haben, wie zum Beispiel die Weseler Flüchtlingshilfe, Sportvereine oder ehrenamtliche Dolmetscher*innen.

Die Hilfsangebote der Freiwilligen des Patenschafts-Modells sind sehr unterschiedlich und vielfältig.

„Mit den Weseler Kirchen haben wir erfahrene Partner an unserer Seite, die die Federführung für die Koordination der Paten*innen übernommen haben“, lobt Bürgermeisterin Ulrike Westkamp das Engagement der Kirchen. Der zuständige Sozialdezernent Rainer Benien ergänzt: „Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit und dem vorhandenen Know-How der Kirchen können wir so den Menschen unmittelbar helfen und die Integration von Beginn an nach vorne treiben“.

Insgesamt haben sich ca. 50 Personen gemeldet, Patenschaften zu übernehmen. Diese haben sich im Zuge des städtischen Aufrufs zur Mithilfe über das Online-Formular der Stadt Wesel zur ehrenamtlichen Mithilfe bereit erklärt oder sich bei den Kirchengemeinden gemeldet.

Wer ebenfalls mithelfen möchte, kann sich gerne an die Kirchengemeinden in Wesel wenden.