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Mit Ansagen sicher zum Ziel – Stadt Wesel investiert in moderne Fahrstuhltechnik

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und Friedhelm Heinzen zusammen im neuen Fahrstuhl im Rathaus Wesel.

Sechs Etagen, zwei Untergeschosse und zahlreiche Flure – die Wege im Weseler Rathaus sind nicht immer kurz. Da auch Menschen mit Rollatoren, Rollstühlen, Kinderwagen und anderen Hilfen ins Rathaus kommen, ist es umso wichtiger, dass das Gebäude barrierefrei ist. Die Stadt Wesel hat deshalb im Frühjahr dieses Jahres den Lastenfahrstuhl umfangreich erneuert. Für ca. 270.000 Euro sind die alte Verkleidung und Technik des Fahrstuhls ausgetauscht worden. Besonders hilfreich für Menschen, die nicht gut sehen können, sind die automatischen Ansagen. So weist der Fahrstuhl verständlich darauf hin, in welcher Etage er angekommen ist. Zudem sind auf den Tasten Informationen (zum Beispiel Etage „1“) auch in Blindenschrift aufgebracht. Die alte, ausgetauschte Fahrstuhltechnik stammte noch aus der Anfangszeit des Rathauses (Baujahr 1976). In den letzten Jahren ist es immer schwieriger geworden, passende Ersatzteile zu finden. Auch deshalb war der Austausch des Fahrstuhls sinnvoll und notwendig.

Die neue Technik begeistert Bürgermeisterin Ulrike Westkamp. „Das helle Lichtkonzept gefällt mir. Es schafft eine freundliche Atmosphäre und strahlt Sicherheit aus“, so die Bürgermeisterin. Diese Meinung teilt auch der Behindertenbeauftragte der Stadt Wesel, Friedhelm Heinzen. Er ergänzt: „Der Fahrstuhl ist sehr geräumig. So passen auch große, schwere Elektrorollstühle hinein. Das hilft sehr“.

Neben der neuen Fahrstuhltechnik tragen zahlreiche Sensoren zur Barrierefreiheit des Rathauses bei. Durch Sensortechnik und große Schalter öffnen sich zum Beispiel die schweren Brandschutztüren in den Fluren von selbst. Auf den städtischen Toiletten schaltet sich das Licht dank der Bewegungssensoren automatisch ein und aus. Zusätzlich zu der Technik verfügt das gesamte Rathaus über ein einfaches Wegeleitsystem. Es dient dazu, sich in den Etagen zu orientieren. Und für den Fall, dass man sich trotz Technik und Beschreibung nicht zurechtfindet, helfen die Mitarbeiter*innen des Rathauses gerne weiter.

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