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Baufeld am Rheinbad wird freigemacht: Start der Abbrucharbeiten

Gute Nachrichten für das neue RheinBad Wesel – Bund fördert nachhaltige Technik des Großprojekts mit rund 2,4 Millionen Euro

Die Arbeiten am neuen RheinBad laufen auf Hochtouren. Seit Wochen werden auf dem Gelände des geplanten neuen RheinBads umliegende alte Immobilien abgerissen. Sobald die Flächen freigeräumt sind, folgen die Arbeiten an dem neuen hochmodernen Komplex. Um effizient und nachhaltig zu bauen, sind hohe Umweltstandards Teil der Planungen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat zugesagt, rund 2,4 Millionen Euro für die effiziente Energienutzung des Gebäudes („Effizienzgebäude 55“) zu fördern. mehr...

Baufeld wird freigemacht Rheinbad Wesel

Als eine Kombination aus Frei- und Hallenbad sowie einem Wellnessbereich entsteht unmittelbar mit Blick auf den Rhein eines der modernsten Bäder der Region.

In den letzten Monaten sind zahlreiche vorbereitende Maßnahmen getroffen worden. Wichtige Leitungen wurden verlegt. Und auch ein „neuer“ (alter) Name wurde für das neue Kombibad am Rhein in Wesel gefunden: RheinBad Wesel wird das neue Bad heißen. So hat es der Stadtrat am 14. September 2021 beschlossen.

Doch bevor das neue RheinBad gebaut und getauft werden kann, müssen die alten, zum Teil abbruchfälligen Gebäude auf dem Areal des Rheinbads sowie der umliegenden Flächen abgerissen werden.

Seit wenigen Tagen haben die Abbrucharbeiten begonnen. Im ersten Schritt wurden Vorarbeiten für Sondierungsarbeiten durchgeführt. Die betroffenen Flächen werden in den kommenden Monaten immer wieder sondiert. Deshalb werden die Arbeiten demnächst archäologisch begleitet. Aufgrund der besonderen Geschichte der Stadt werden immer wieder bei solchen Baumaßnahmen "Überraschungen" aus vergangenen Tagen gefunden. Diese können zu Bauverzögerungen führen. Zahlreiche Baumaßnahmen der letzten Jahre in der Innenstadt zeugen davon (z. B. Zitadellenviertel).

Neben dem Minigolfplatz und dem Technikraum des Freibads wird auch das alte Asia-Restaurant abgerissen.

Wie geht es weiter?

Nachdem das Baufeld frei ist, starten die Erdarbeiten („Abschieben des Oberbodens“). Parallel wird der Retentionsraum auf ca. zwei Hektar erstellt. Retentionsräume schützen Menschen vor Hochwasser. Dadurch können gezielt unbedenkliche Fläche bei steigendem Wasser überschwemmt werden. So können die steigenden Flüsse kontrolliert ausufern. Geplant ist, dass die Retentionsfläche in den kommenden Wochen (Herbst/Winter 2021) angelegt werden.

Für den Bau selbst ist die Baugenehmigung für das neue Bad ein wichtiger Meilenstein. Diese wird voraussichtlich im Januar 2022 erteilt (formeller Akt). Klappt alles nach Zeitplan, kann bereits im Sommer die Sohle im „Loch“ (später die Kellerräume des Bads) gegossen werden. Daran andockend wird die Kellerdecke errichtet. Sie soll bis zum Herbst 2022 fertig sein.

Darüber hinaus haben bereits die Arbeiten an dem neuen Minigolfplatz begonnen. Dort können bereits Umrisse der neuen Bahnen begutachtet werden. Falls die Arbeiten dort weiterhin gut verlaufen, kann in der ersten Jahreshälfte 2022 der Bau des neuen multifunktionalen Vereinsgebäudes beginnen. Bereits letztes Jahr ist im Aue-Bereich ein neuer Spielplatz gebaut worden.

Ziel ist, den gesamten Bereich von der Rheinpromenade bis zur Aue noch attraktiver zu gestalten. Dadurch entsteht ein aufgewerteter Freizeitbereich, der fußläufig aus der Innenstadt erreichbar ist. Vor allem Fahrrad-Touristen*innen schätzen das Angebot sowie die guten Radwegeverbindungen entlang des Rheins.

Die Baustelle im Blick

Wer sich zu jeder Zeit selbst ein Bild von den Baufortschritten machen möchte, kann das bequem von der heimischen Couch erledigen. Dank einer Baustellen-Webcam können per Echtzeit-Stream die Bauarbeiten verfolgt werden. Zu finden unter "Links".

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